Für das Verlegen im Außenbereich müsst ihr zunächst ein Bett aus Kies oder Splitt machen, in welchem die Platten verlegt werden. Terrassenplatten direkt auf den Rasen zu legen, empfehlen wir euch nicht. Durch Gewicht, Belastung und Regen sacken die Platten schnell ein.
Egal auf welchem Untergrund ihr eure Platten einbetten wollt. Er sollte auf jeden Fall ein Gefälle von 2 - 3 % aufweisen. Beim Splittbett zum Beispiel könnt ihr das Gefälle durch Schotteraufschüttung künstlich herstellen. Regen- oder Schmelzwasser kann so ohne Probleme abfließen. Ihr müsst die Terrasse nicht unbedingt verfugen. Die Fugen dienen hauptsächlich der schöneren Optik. Sie verhindern je nach Verfugungsart den Unkrautwuchs zwischen den Platten. Offene Fugen haben den Vorteil, dass Wasser immer gleichmäßig abfließt. Nachteile: Die Platten können sich verschieben, und Unkraut hat freie Bahn. Als Verfugungsmittel stehen Sand oder Fugenmörtel zur Auswahl. Sand hat den Nachteil, dass er schnell weggespült wird. Sie müssen ihn regelmäßig wieder auffüllen. Beim Fugenmörtel hat das Unkraut fast keine Chance durchzuwachsen. Allerdings bricht Mörtel nach einer bestimmten Zeit. Das Austauschen ist sehr zeitaufwendig.